Die Jugendsozialarbeit ist ein verlässlicher Anker für junge Menschen an der Schwelle zum Erwachsenwerden. Das Ziel ist es, soziale Benachteiligungen abzubauen und individuelle Hürden gemeinsam zu überwinden. Es wird dort unterstützen, wo Hilfe gebraucht wird – vertraulich, freiwillig und lösungsorientiert. Kurz gesagt: Wir begleiten junge Menschen dabei, ihr Leben selbstbestimmt und erfolgreich zu gestalten.
Außerschulische Jugendbildung
Mit dem Jugendhof Idingen verfügt der Heidekreis über eine vorbildlich ausgestattete Bildungsstätte, die Kindern und Jugendlichen eine Vielzahl von Angeboten der kreativen, politischen, sozialen, gesundheitlichen, kulturellen, naturkundlichen und technischen Bildung anbietet. Ausgerichtet an den Methoden der Jugendarbeit stoßen diese Angebote auf eine breite Resonanz und erfreuen sich großer Beliebtheit.
Jugendsozialarbeit
An den Schnittstellen des Bildungs- und Beschäftigungssystems entstehen häufig „Lücken“, in die junge Menschen geraten können – etwa durch Schulabsentismus, einen fehlenden Abschluss oder beim Übergang aus der Jugendhilfe (Care Leaver). JUGEND STÄRKEN fungiert dabei als Bindeglied: Angebote und Akteure aus Schule, Arbeitsförderung und Jugendhilfe werden rechtskreisübergreifend vernetzt, um individuelle Lösungen dort zu ermöglichen, wo reguläre Wege enden.
Jugendwerkstatt “TuWat”
Eine Einrichtung für arbeitssuchende Jugendliche und junge Erwachsene zum Ausgleich sozialer Benachteiligungen beim Übergang von der Schule ins Berufsleben. Zur Zielgruppe gehören junge Menschen, (15 bis 27 Jahre) aus dem gesamten Landkreis Heidekreis, die aufgrund ihrer schulischen und persönlichen Situation zunächst kaum eine Chance haben, in den Ausbildungs- oder Arbeitsmarkt integriert zu werden. Das “Tu Wat” versteht sich als Einrichtung für arbeitslose junge Menschen, die bereit sind, an ihrer Situation etwas zu verändern.
Kinder- und Jugendverbände sind Experimentier- und Erfahrungsfelder für die Partizipation von jungen Menschen und Orte gelebter Demokratie. Hier lernen junge Menschen für ihr künftiges, selbstbestimmtes politisches Leben. Gleichzeitig erfahren die Kinder und Jugendlichen auch, was es heißt, Verantwortung für andere zu übernehmen. Sie organisieren und gestalten in den Verbänden ihre Kinder- und Jugendarbeit selbst, gemeinsam und verantwortlich.
Auf Bundesebene sind die meisten Jugendverbände im Deutschen Bundesjugendring (DBJR) miteinander vernetzt. In dem breiten und pluralem Spektrum der angeschlossenen Verbände sind rund sechs Millionen Kinder und Jugendliche organisiert, zum Beispiel bei den Pfadfindern, der Jugendfeuerwehr, der Chorjugend oder der Naturschutzjugend.
Durch kulturelle Bildungsangebote entwickeln Kinder und Jugendliche ihre Persönlichkeit und nehmen an der Gesellschaft teil. Kulturelle Bildung schafft Freiräume für Kinder und Jugendliche, in denen sie sich ausprobieren und eigene Standpunkte entwickeln können. Theater spielen, Musik machen, Jonglieren, Schreiben, Filmen, eigene Bilder entwerfen – all das bestärkt junge Menschen, einen eigenen Ausdruck zu finden und sich selbstbestimmt mit ihrer Lebenswelt und der Gesellschaft auseinanderzusetzen.
Das Medienzentrum Heidekreis mit Standorten in Soltau und Bad Fallingbostel ist eine Einrichtung des Landkreises Heidekreis. Seine Aufgaben umfassen die Bereitstellung von Medien und Geräten für die Schulen und Bildungseinrichtungen im Landkreis. Eine weitere Aufgabe ist die Beratung und Unterstützung beim Medieneinsatz im Unterricht sowie die Durchführung von Fortbildungsveranstaltungen im Bereich der Medienpädagogik, Mediendidaktik und Medientechnik. Wir verleihen Geräte und informieren Schulen und Bildungseinrichtungen über aktuelle Entwicklungen im Bereich der Geräte- und Präsentationstechnik.
Politische Kinder- und Jugendbildung bestärkt junge Menschen in ihrer Entwicklung zu selbstbestimmten, demokratisch handelnden Bürgerinnen und Bürgern. Sie fördert den individuellen und gemeinsamen Meinungsbildungsprozess über gesellschaftliche und politische Vorgänge sowie Selbstbewusstsein, Teilhabefähigkeit und die Lust, sich einzumischen. Gelernt wird an konkreten Fragen des Lebens – dort, wo Kinder und Jugendliche in der Lage sind, etwas zu tun, sich zu engagieren und mitzuwirken.
Schüler*innenfirmen sind pädagogische Schulprojekte, die freiwillig und klassenübergreifend realisiert werden. Im Setting “Unternehmen” lernen Schülerinnen und Schüler lebensweltnah und erwerben vielfältige Kompetenzen.
Schülerfirmen sind arbeitsteilig aufgebaut und haben eine Rechtsform. Sie stehen vor den gleichen wirtschaftlichen Herausforderungen wie echte Unternehmen – von der Preisgestaltung bis zur Personalfindung. Die Hauptverantwortung für die Schülerfirma liegt bei den Schülerinnen und Schülern, sie entwickeln auch die Geschäftsidee selbst. Eine pädagogische Fachkraft begleitet die Schülerfirma.
Gemeinsames Sporttreiben in der Schule, im Verein oder einfach auf dem Sportplatz macht Spaß, stärkt das Sozialverhalten und das Selbstwertgefühl. Denn beim Sport kommen Kinder und Jugendliche mit anderen in Kontakt, messen sich, bilden Teams. Bewegung, Sport und Spiel fördern ihre Gesundheit und den mentalen Ausgleich.